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Am Netcetera TekZone-Forum diskutierten Experten über Trends bei mobilen Applikationen

Smartphone-Anwendungen Beine machen

  • Medienmitteilung
  • Zürich, 04.03.2009

Kann die neue Generation der Smartphones alles, was sich der mobile und ständig mit dem Internet verbundene Mensch wünscht? Die Alleskönner verbreiten sich rasend schnell und bieten Anwendungen, die das tägliche Leben erleichtern und bereichern. Jederzeit und überall online zu sein, auf alle Daten zuzugreifen und nicht zuletzt auch damit zu spielen, verändern den Markt, aber auch das Benutzerverhalten. Am ersten TekZone-Forum 2009 von Netcetera diskutierten Experten den Entwicklungsstand von Applikationen und smartphonefähigen Websites in der Schweiz. Einig waren sie sich, dass Bedienungsfreundlichkeit und schlanke Architektur entscheidend für den Erfolg im Mobilbereich sind. Am TekZone-Forum Ende Februar im Zürcher Café Boy trafen sich rund 60 IT-Fachleute.

Netceteras TekZone ist eine Plattform für den Wissenstransfer in Informationstechnologie. Am beliebten TekZone-Forum tauschen sich IT-Fachleute regelmässig aus und beleben die schweizerische IT-Branche mit ihrem praxisbezogenen Wissen, ihren Erfahrungen, Prognosen und Ideen.

Stefan Tramm, Senior Engineer und Consultant bei Netcetera, erläuterte Ende Februar am ersten TekZone-Forum des Jahres, weshalb besonders das iPhone den mobilen Markt in den letzten Jahren aufgemischt hat. Vor 2006 waren mobile und leistungsstarke Datentransfer-Technologien noch wenig verbreitet und sehr teuer. Erst das Geschäftsmodell, das Apple mit den Telekommunikationskonzernen für sein iPhone ausgehandelt hatte, erfüllte die Erwartungen der Benutzer. Der Datentransfer wurde bezahlbar, Applikationen wurden entwickelt und online angeboten. Zudem erhielten die neuen, leistungsfähigeren Mobilgeräte grosse Bildschirme.

Welche Entwicklungsplattform wird sich durchsetzen?
Einig war sich die Diskussionsrunde, dass die verschiedenen Betriebssysteme hohe Anforderungen an die Entwickler mobiler Applikationen stellen. Mobile Applikationen müssen schlank, schnell verfügbar und möglichst plattformunabhängig sein. Ausserdem bieten sie Entwickler wie Anbieter ein interessantes Feld, um den Bekanntheitsgrad zu steigern. Dies allein scheint verlockend genug und ist sicher realistischer, als mit einer mobilen Applikation auf eine sprudelnde Geldquelle zu hoffen.

In aller Munde sind iPhone und Android, doch den grössten Marktanteil bei mobilen Endgeräten hat noch immer Symbian. Auch Windows Mobile und Blackberry sind ernst zu nehmende Mitspieler. Das neue Palm Web OS steht ebenfalls in den Startlöchern im Rennen um die Marktanteile bei den mobilen Endgeräten. Die Experten-Gruppe war jedoch der einhelligen Meinung, dass sich neben iPhone und Android nur ein drittes Betriebssystem etablieren wird. Welches allerdings konnten die Experten noch nicht ausmachen.

Eine mobile Applikation sollte – insbesondere in der Schweiz – in verschiedenen Sprachen und für alle wichtigen Plattformen entwickelt werden, um erfolgreich zu sein. Genau hier liegt der Vorteil mobiler Webportale, die unabhängig von Betriebssystemen und Plattformen genutzt werden können.

Benutzerfreundlichkeit ist das A und O mobiler Anwendungen
Ob mobile Applikation oder mobiles Webportal, entscheidend für den Erfolg ist die Benutzerfreundlichkeit. Der SBB-Billettverkauf illustriert dies: Solange die online bestellten Billette ausgedruckt werden mussten, hielten sich die Fahrgäste zurück. Erst seit die Fahrausweise als Barcode aufs Mobiltelefon gesendet und genau dort auch vom Zugbegleiter gescannt werden können, entwickelt sich der Online-Shop prächtig. Die Diskussion zeigte auch, dass nur schlanke Anwendungen den Durchbruch schaffen. Bannerwerbung oder Pop-ups haben keine Chance; mobile Anwendungen brauchen neue Werbeformate.

Die Diskussionsteilnehmer stimmten überein, dass der mobilen Kommunikation die Zukunft gehört. Heute sind wir auf dem Sprung von den Early Adopters zu den Early Usern. Die mobilen Endgeräte werden weiter entwickelt und benutzerfreundlicher. Dasselbe gilt auch für die mobilen Anwendungen.

Podiumsgäste am TekZone Forum