Die Bank in der Hosentasche

Das mobile Internet erobert die Schweiz. PostFinance erkennt das Potenzial – und erschafft mithilfe von Netcetera die erste Mobile-Banking-App mit Bezahlfunktion.

Nur drei Jahre nachdem Apple mit seinem ersten iPhone das Handy neu erfunden hat, besitzt 2010 schon fast die Hälfte der Schweizer Internetnutzer ein Smartphone – Tendenz steigend. Netcetera ist längst davon überzeugt, dass die User auch ihre Bankgeschäfte damit abwickeln wollen. Und PostFinance beauftragt Netcetera damit, eine mobile Banking-App zu entwickeln. Mobile Banking ist in der Schweiz noch kaum ein Thema, und die wenigen Apps, die es auf dem Markt bereits gibt, zeigen höchstens den nächsten Filialstandort der jeweiligen Bank an. Was aber, wenn ich mit der App meinem Kollegen den Kinoeintritt bezahlen möchte?  PostFinance will als erste Bank der Schweiz eine App mit Überweisungsfunktion entwickeln. Und Netcetera weiss, wie das geht.

Ein Team aus Netceterians in Skopje nimmt das Projekt in Angriff. Die Herausforderung liegt darin, den Kunden vom Sicherheitsprozess zu überzeugen. Denn auch wenn PostFinance eine Vorreiterrolle einnimmt, tut sie das nicht sorglos: Ist Mobile Banking wirklich so sicher wie Online Banking am Desktop? Ausserdem machten sich Netcetera und PostFinance die neuen Features eines Smartphones zu Nutze: Anstatt Konto- und Referenznummer von Einzahlungsscheinen mühsam abtippen zu müssen, können Kunden diese mit Hilfe der PostFinance App einfach mit der Kamera einscannen. Damit war PostFinance schweizweit Vorreiterin.

2020 besitzen 88 Prozent der Bevölkerung ein Smartphone. Die modernen Geräte können Fingerabdrücke und Gesichtszüge erkennen. Und so entwickeln auch Netcetera und PostFinance die Mobile Banking App ständig weiter.

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