Mit Sicherheit zum Global Player

Wie hat es Netcetera zum Marktführer für Hosted 3-D Secure Services geschafft? Und was hat Edward Snowden damit zu tun?

2013 arbeitet Netcetera unter Hochdruck daran, aus ihren Hosted Services für das 3-D Secure-Verfahren (3DS) ein Produkt zu machen. Bereits 2003 hat man in einem Kraftakt für die Viseca, die in der Schweiz Kreditkarten von Visa und Mastercard vertreibt, das 3DS-Protokoll implementiert – auf einem der ersten Access Control Server (ACS) Europas.

In der Folge etabliert sich 3DS immer mehr zum Standard zur Authentisierung für Kreditkartenzahlungen im Internet, so dass Netcetera zahlreiche Folgeaufträge von weiteren Kreditkartenherausgebern erhält. Dennoch verdient man unter dem Strich über Jahre kaum einen Franken damit. Aufwändige Implementierung, fehleranfällige und teure Software eines Drittanbieters und zu aufwendig der Unterhalt der Hochsicherheits-Infrastruktur. Doch man kämpft weiter, denn das Potenzial scheint riesig.

Zur gleichen Zeit erfährt die die Welt vom heute berühmtesten Whistleblower der Welt. Nach seiner ersten Veröffentlichung geheimer Dokumente der NSA, zeigt Edward Snowden, dass Daten in den USA nicht so sicher sind, wie viele denken.

Infolgedessen sehen sich viele nach einer europäischen Lösung um und nicht wenige migrieren ihre Daten zur Netcetera nach Zürich.

Seit 2018 läuft bei Netcetera ein eigener ACS nach der neuesten Protokollversion 2.0. Noch im gleichen Jahr wird er vom Standardisierungsgremium EMVCo als einer der ersten ACS Europas zertifiziert. Da man mittlerweile auch auf der Händlerseite einen zertifizierten 3DS-Server in Lizenz anbietet, ist Netcetera nun ein weltweit führender Full-Service-Provider für 3DS

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