Ein Wallet für den Balkan

Für die Halkbank lanciert ein Netcetera-Team aus Linz und Skopje das erste digitale Wallet in Nordmazedonien, das kontaktloses Bezahlen mit dem Smartphone ermöglicht.

2018 denkt in Nordmazedonien noch niemand daran, beim Bezahlen an der Kasse zum Smartphone zu greifen. Dabei wäre die nötige Technologie vorhanden: ein digitales Wallet, in dem die persönlichen Kreditkarten hinterlegt sind. Zwei mazedonische Banken haben ein solches Wallet sogar im Angebot, aber die Produkte sind technisch nicht auf dem neuesten Stand und werden schlecht vermarktet. Halkbank, das viertgrösste Finanzinstitut der Region schreibt ein Projekt zur Entwicklung eines Wallets aus und für Netcetera bietet sich eine Chance.

Ihr hervorragender Ruf, die drei Standorte in Nordmazedonien und vor allem das passende Produkt «White-Label-Wallet» aus der ToPay-Produktsuite überzeugt Halkbank. Netcetera erhält den Auftrag.

Die Arbeit findet in Nordmazedonien und in Linz statt – wo das meiste Knowhow im Bereich Digital Wallets und contactless payment liegt. Netcetera implementiert beim Halkbank-Wallet die sogenannte Consumer Device Cardholder Verification Method. Dank dieser kann sich der Karteninhaber auf seinem Smartphone mit biometrischen Daten authentifizieren, ohne an der Kasse einen PIN-Code eingeben zu müssen. So geht echtes kontaktloses Bezahlen. In Nordmazedonien kann das nur das Halkbank-Wallet.

Das Wallet «HalkPay» geht im Juli 2020 live.

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