G+D Netcetera verwaltet 1,4 Mrd. Token
Zahlungstokenisierung als Voraussetzung im E-Commerce
Jeder Kanal, E-Commerce, Mobile Banking, E-Banking, Wallet, veröffentlicht Aktivitätssignale wie verdächtige Geräte, gestohlene Zugangsdaten, Mule-Muster und schnelle Limitänderungen.
Andere Kanäle derselben Organisation nutzen diese Signale in Echtzeit. So stärkt eine Erkennung an einer Stelle die Risikoentscheidungen überall.
Betrugsalerts, IBANs sowie Geräte- und Händlerindikatoren werden bankübergreifend mit PSPs geteilt, nahezu in Echtzeit, abgestimmt mit EU-weiten Feeds wie FRIDA und Banque de France MISP sowie nationalen Plattformen.
Eine Erkennung bei einer Bank wird zum Schutz bei der nächsten, bevor derselbe Betrüger denselben Trick ein zweites Mal anwenden kann.
Ein zentraler Hub aggregiert Signale aus jedem Kanal und externen Quellen und liefert einen einzigen Cross-Channel-Risikoscore zurück.
Hybride Modelle aus Machine Learning und Regeln halten diesen Score aktuell, während im gesamten Netzwerk laufend neue Betrugsmuster auftauchen, nicht nur innerhalb der eigenen vier Wände.
Nur Betrugssignale: verdächtige Geräte, gestohlene Zugangsdaten, Mule-Muster, kompromittierte IBANs und Verhaltensauffälligkeiten. Kund:innendaten selbst werden nie zwischen Instituten geteilt. Die Plattform folgt einer DSGVO-konformen Anonymisierung und dem im PSR/PSD3-Vorschlag festgelegten Zweckbindungsgrundsatz. Geteilte Signale dürfen deshalb ausschliesslich zur Betrugsprävention genutzt werden, und der empfangende PSP unterliegt Vertraulichkeitspflichten für alles, was er erhält.
Die Plattform ist API-first und bindet sich unterbrechungsfrei in Ihre bestehende Fraud-Orchestrierung und Ihr Case-Management-System ein. Die meisten Banken starten mit einer einzelnen Schiene, oft 3DS oder Card-not-present, und ergänzen A2A, Instant Payments und Wallets in ihrer eigenen Priorität, sobald Vertrauen und Integrationsaufwand es zulassen. Was bereits funktioniert, muss nicht ersetzt werden, und es gibt keinen erzwungenen Migrationszeitplan.
Sie beginnt mit einem halbtägigen Value Workshop, der Ihre Risikoexposition und Prioritäten anhand Ihrer eigenen Volumen einordnet. Danach binden die meisten Institute zunächst ein Gateway ein, meist E-Commerce, innerhalb von zwei bis vier Wochen, und erweitern in den folgenden Monaten schrittweise auf weitere Schienen. Jede neue Schiene stärkt dabei die Erkennung in allen anderen, bis hin zur vollständigen Cross-Channel- und Cross-Org-Teilnahme der gesamten Organisation.